Rollenspielguide
Was hat man sich darunter vorzustellen?
Dieser Guide soll all jenen, die bis heute wenig bis gar nichts mit Rollenspielen zu tun hatten (Baldurs Gate, Diablo u.ä. zählt nur bedingt, da sie weniger auf Interaktion als auf Kampf ausgelegt sind), als eine kleine Einstiegshilfe dienen. Das meiste lernt man beim Spielen selbst, doch um einigen der typischen Anfängerfehler aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich, sich bereits vor dem eigentlichen Spielen mit dem Thema zu befassen.
Da dieser Guide natürlich keine Vollständigkeit garantiert, stehen der Supportstaff und die Community selbstverständlich auch gern für weitergehende Fragen zur Verfügung.
Was ist eigentlich Rollenspiel?
Ein Rollenspiel ist eine Art Improvisationstheater, bei dem die Akteure und das Publikum nur die beteiligten Spieler selbst sind. Du schlüpfst in die Rolle eines Bewohners von Mittelerde und kannst als diese Person handeln, denken und die Welt erleben. Man spielt nur für sich selbst und die anderen Spieler, weshalb das Hauptanliegen beim Spielen natürlich der größtmögliche Spaß für alle Beteiligten ist - im Rahmen der Regeln versteht sich.
Was für Voraussetzungen gibt es?
Da Ultima Online bereits ein relativ altes Spiel ist, gibt es keine großen technischen Voraussetzungen. Jedoch muss man als Spieler vor allem zwei Dinge mitbringen: Vorstellungsvermögen und Verstellungsvermögen. Ersteres ist wichtig, da natürlich längst nicht alles, was im Spiel passiert, auch grafisch dargestellt wird; sämtliche Mimik, ein großer Teil der Gestik, die Gerüche und noch einige Dinge mehr werden lediglich durch die Spieler beschrieben und erfordern dadurch natürlich ein gewisses Maß an Phantasie. Dass Verstellungsvermögen benötigt wird, sollte klar sein, wenn man sich überlegt, dass man selbst nur als Schauspieler agiert. Es geht im Spiel nicht darum, sich selbst sondern seinen Charakter, seine Spielfigur, darzustellen. Anstatt selbst zu handeln und zu sprechen, muss man sich überlegen, wie der Charakter handeln und sprechen würde. Das mag einem zu Anfang schwierig erscheinen, wird mit der Zeit jedoch deutlich einfacher, als man es sich vielleicht vorgestellt hat. Immerhin kann man seine Rolle relativ frei wählen und somit einen Charakter schaffen, in den man sich gut hineinversetzen kann.
Weitere Kapitel
der Charakter, die Sprache, Emotes